Op. Dr. Zafer Atakan | Facharzt für Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) Istanbul

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) Istanbul

Körperchirurgie · Patienteninformation

Inhaltsverantwortlich: Praxis Dr. Zafer Atakan · Nişantaşı, Istanbul · Aktualisiert: 11. Juli 2026

Die Bauchdeckenstraffung ist eine Operation, die überschüssige Haut und ausgewähltes Fettgewebe am Unterbauch korrigiert und bei Bedarf eine Spaltung der Bauchwand repariert. Sie ist keine Methode zur Gewichtsabnahme und beseitigt nicht alle Dehnungsstreifen.

Was ist eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)?

Nach Schwangerschaft, großem Gewichtsverlust und Alterung können Hautüberschuss und Rektusdiastase entstehen. Die Unterscheidung zwischen Mini- und kompletter Bauchdeckenstraffung betrifft nicht nur die Schnittlänge, sondern auch den Bereich um den Nabel und die zu behandelnde Bauchwand.

Die Sicherheit der Operation hängt von Gewichtsstabilität, Rauchen, Thromboserisiko, früheren Bauchoperationen und künftigen Schwangerschaftsplänen ab. Sie ist keine automatische Lösung bei Adipositas oder in der frühen Zeit nach einer Geburt.

Für wen kommt sie in Frage?

  • Erwachsene mit stabilem Gewicht und deutlichem Hautüberschuss oder erschlaffter Bauchwand am Unterbauch
  • Personen ohne kurzfristigen Kinderwunsch
  • Personen, bei denen Rauchen/Nikotin und Risiken chronischer Erkrankungen sicher gesteuert werden können
  • Personen, die die lange Narbe am Unterbauch, die Belastung der Heilung und das Thromboserisiko verstehen

Wie läuft der Prozess ab?

  1. Über den geplanten Schnitt am Unterbauch werden überschüssige Haut und geeignetes Fettgewebe entfernt.
  2. Bei Bedarf wird die Muskel-Faszien-Spaltung der Bauchwand repariert; der Nabel kann unter Erhalt seines Stiels in eine neue Hautöffnung verlagert werden.
  3. Eine Liposuktion wird nur in sicherem Umfang kombiniert; lange OP-Dauer und Durchblutungsrisiken werden berücksichtigt.

Erwartete Veränderung der Körperkontur

Ziel ist eine flachere und ausgewogenere Bauchkontur. Gewichtsschwankungen, erneute Schwangerschaft und Alterung beeinflussen das Ergebnis; nur die Dehnungsstreifen auf der entfernten Haut werden reduziert.

Alternativen und ergänzende Optionen

Bei begrenztem Fettüberschuss können Liposuktion, Gewichtsmanagement oder nicht-chirurgische lokale Verfahren erwogen werden; deutlichen Hautüberschuss und Muskelspaltung korrigieren sie nicht in gleicher Weise.

Grundlagen der individuellen Planung

Planung 1Haut-Fett-Überschuss, Bauchwand, Verdacht auf Hernie, Nabelregion und alte Narben werden beurteilt.
Planung 2Gewichtsschwankungen, Schwangerschaftspläne, Geburten, Thrombosen in der Vorgeschichte, Rauchen und Medikamente werden erfragt.
Planung 3Mini-/komplette Technik, Muskelnaht, Liposuktion, Schnitt- und Nabelnarbe sowie Drainageoptionen werden erläutert.
Planung 4Individuelle Thromboseprophylaxe, Anästhesie, Klinikaufenthalt und Betreuung zu Hause werden geplant.

Häufig gestellte Fragen

Führt eine Bauchdeckenstraffung zu Gewichtsverlust?

Nein. Sie ist eine körperformende Operation und keine Behandlung von Adipositas oder allgemeinem Übergewicht.

Verschwinden alle Dehnungsstreifen?

Nur die Dehnungsstreifen auf der entfernten Haut werden reduziert; die auf der verbleibenden Haut bleiben bestehen.

Wann ist der Eingriff nach einer Geburt möglich?

Der Zeitpunkt wird individuell festgelegt, wenn Gewicht, Stillzeit, Gewebeheilung und weitere Schwangerschaftspläne stabil sind.

Wo liegt die Narbe der Bauchdeckenstraffung?

Meist am Unterbauch, angepasst an die Wäschelinie; ihre Länge hängt vom Gewebeüberschuss ab.

Mögliche Risiken und Komplikationen

  • Blutung/Hämatom, Serom, Infektion und Wunddehiszenz
  • Durchblutungsstörungen von Haut/Nabel, auffällige Narben und Empfindungsveränderungen
  • Venenthrombose und Lungenembolie
  • Asymmetrie, Konturunregelmäßigkeiten, verbleibende Haut/Fett und Korrektur
  • Erneute Erschlaffung oder Schmerzen nach Bauchwandreparatur

Heilung und Nachsorge

In der ersten Zeit sind gebeugter Gang, Spannungsgefühl, Schwellung und Schmerzen möglich. Frühe, sichere Bewegung ist wichtig zur Thromboseprophylaxe; schweres Heben und Bauchmuskeltraining werden nach Kontrolle wieder aufgenommen. Plötzliche Atemnot, Brustschmerzen oder Schwellung eines Beins sind ein Notfall.

Weiterführende Informationen zur Patientensicherheit: American Society of Plastic Surgeons – Tummy Tuck Safety.

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